Saison 1981/82 3. Liga 9. Rang (von 11) 20 Spiele 17 Punkte

 

Im Sommer 1981 wurde mit Werner Zehner ein Trainer engagiert, der als Spieler beim FC Schaffhausen erfolgreich gewesen war, sogar in der Nationalliga A gespielt hatte und auch als Trainer grosse Erfolge vorweisen konnte. Da er fussballerisch kürzer treten wollte, kam ihm die Anfrage der Ramser gerade recht. Er verstand es, bei den Akteuren spielerische Akzente zu setzen. In der Meisterschaft wurden allerdings keine grossen Stricke zerrissen. Zur Winterpause gehörte das Team noch zur Verfolgergruppe, aber nachher wollte nicht mehr viel gelingen. Einige Male setzte es 0:4-Niederlagen ab, worauf dann der Spottname „FC Ramsen 04“ kreiert wurde. Erst im zweitletzten Spiel - gegen Feuerthalen - wurden die beiden Punkte gewonnen, die den Ligaerhalt sicher stellten.

 

Hingegen kam der FCR in dieser Saison in den Cup-Wettbewerben gross heraus. Im Schweizer Cup schlug er mit Thayngen und Wülflingen gleich zwei 2.-Liga-Vereine, und schliesslich brachte er das Kunststück fertig, den haushohen Favoriten Albisrieden, seinerseits Tabellenführer der Stadtzürcher 3.-Liga-Gruppe mit nur einem Verlustpunkt, zu eliminieren. Das bedeutete die Qualifikation für die 1. Hauptrunde.

 

1981 cupfinalIm Schaffhauser Cup wurden die Ramser Gruppensieger. Auf dem „Grafenstein“ hatten sie im Halbfinal gegen Beringen, den reputierten 2.-Ligisten, anzutreten. Zur allgemeinen Überraschung hielten die Ramser mit und setzten sich im Elfmeterschiessen durch. Damit stand fest, dass im Final auf dem Sportplatz „Breite“ der 3.-Liga-Vertreter auf den FC Schaffhausen (1. Liga) stossen würde. Am 16. September 1981 wurde dieses Spiel vor zahlreichem Publikum ausgetragen. Dummerweise geriet der Unterklassige früh in Rückstand; „Leibi“ Leibacher hatte zugeschlagen. Noch vor der Pause fielen zwei weitere Tore: Buratti (auf Strafstoss) und Ott waren erfolgreich. Die Ramser bemühten sich aber das Spiel offen zu halten, was ihnen teilweise gelang. Nach dem Seitenwechsel erzielte Küpfer das 4:0, bei dem Resultat blieb es bis zum Schlusspfiff. Dass nicht noch mehr Tore fielen, war vor allem Torhüter Norbert „Nöbi“ Schneider zu verdanken, der mit seinen vielen tollen Paraden ein eigentliches Debakel verhinderte.

 

 

 


 

 

  

  

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sn

  

  

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