Saison 1989/90 3. Liga 6. Rang (von 12) 22 Spiele 22 Punkte

 

Genau die gleiche Punktzahl wie in der vorherigen Saison erreichte der FC Ramsen, nur dass diesmal „bloss“ der 6. Schlussrang herausschaute. Der Start verlief hervorragend. Auf dem „Grafenstein“ in Beringen wurden die „Radniks“ mit 5:2-Toren bezwungen, wobei Rolf Hugentobler gleich vier Treffer buchte. Im vierten Spiel zwackten die Ramser der verlustpunktlosen Spielvereinigung mit einem torlosen Unentschieden einen Zähler ab. Danach gab es im Herbst sowohl Siege als auch Niederlagen zu verzeichnen, und das Team überwinterte mit 14 Zählern auf dem 4. Rang. Nachteilig wirkte sich im Frühjahr aus, dass der FCR auf seinen Goalgetter Rolf Hugentobler verzichten musste, der eine Australien-Reise unternommen hatte. Aber es gab ja noch andere, die Tore erzielten konnten. Im Spiel gegen Oberwinterthur b trumpfte Matthias „Matts“ Brütsch gross auf und erzielte drei Tore. Das folgende Treffen gegen Lohn haben die Ramser in schlechter Erinnerung: Mit einer 1:6-Packung hatten sie den Heimweg anzutreten. Allerdings bestritten sie wegen zwei roten Karten die ganze zweite Hälfte mit neun Mann. Weiterhin ging es auf und ab, was den Ramsern schliesslich 22 Punkte aus gleich viel Spielen einbrachte.

 

1989 fansAber den ganz grossen Erfolg lieferte der FCR im Herbst mit dem Gewinn des Schaffhauser Cups. Schon in den Gruppenspielen wurden alle drei Partien gewonnen, so dass im Halbfinal die Ramser gegen SVS antreten mussten. Sie hatten noch ein Hühnchen mit den Schaffhausern zu rupfen, denn kurz zuvor waren sie im Schweizer Cup gegen dieses Team ausgeschieden. Nach 90 Minuten stand es 1:1, und im anschliessenden Elfmeterschiessen gelang der Erfolg dank den vier von Norbert Schneider abgewehrten Schüssen mit 2:1. Damit kam es am 13. September 1989 auf der „Breite“ zum Final Ramsen gegen Neuhausen. Die Rheinfallstädter aber traten nicht mit dem Fanionteam (2. Liga) an, sondern mit der Reservemannschaft, die wie die Ramser in der gleichen 3.-Liga-Gruppe mitwirkte. Vor zahlreichen Zuschauern (darunter viele Anhänger aus dem oberen Kantonsteil) war der FCR vor allem in der ersten Hälfte überlegen und ging durch zwei Tore von Rolf Hugentobler in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich sich das Geschehen etwas aus. Aber die Neuhauser, die von Anfang an nicht so recht an ihre Chance geglaubt hatten, konnten die Ramser Abwehr nur selten beunruhigen. Fast mit dem Schlusspfiff erzielte Renato Sätteli das 3:0. Fazit: Der FCR hatte den Schaffhauser Cup verdient gewonnen.

 

 

 


 

 

  

  

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