Saison 2001/02 4. Liga 1. Rang (von 11) 20 Spiele 56 Punkte

 

So souverän hat wohl noch selten eine Mannschaft ihre Konkurrenz deklassiert, wie es die Ramser diese Saison taten! Schon von daher verdienten sie ein ganz dickes Lob. Saisonziel war der sofortige Wiederaufstieg in die 3. Liga. Und wirklich, woran es im Frühjahr noch sehr gehapert hatte, wurde jetzt Tatsache: Der FCR schoss einen Haufen Tore, so z. B. gegen Büsingen sechs, gegen Neunkirch und Stammheim je vier. Allerdings mussten sie besonders gegen Neunkirch schwer um den Erfolg kämpfen, denn die Klettgauer, mit 1:0 in Führung liegend, verschossen gleich zwei Elfmeter! Sechs Siege legten die Ramser in Folge vor, dann wurde die Partie gegen den schärfsten Verfolger, dem FC Rafz, mit einem 1:1-Unentschieden beendet. Da die Konkurrenz (ausser Rafz) immer wieder Punkte abgab, erstaunte es nicht, dass am Ende der Herbstrunde die Ramser Tabellenführer waren und zwei Verlustpunkte auf die Zürcher aufwiesen. Die andern Teams hatten fast keine Chance mehr für den Gruppenmeister.

 

Schlüsselpartie wurde - im Nachhinein betrachtet - die Auswärtspartie in Neunkirch. Auf dem „Randenblick“ holten die Ramser mit dem 1:0-Sieg drei Punkte, die auf Grund des Spielverlaufs nicht verdient waren. Die Klettgauer spielten nämlich überlegen und hatten Chancen zuhauf, doch sie verwerteten sie nicht. Hingegen gelang Michael Brütsch in der Nachspielzeit der „goldene“ Treffer. Das gab dem Leader die Gewissheit, dass ein Erfolg auch dann möglich ist, wenn es einem überhaupt nicht läuft. Weiter reihte sich Sieg an Sieg, bis Mitte Mai 2001 Konkurrent Rafz auf dem „Härdli“ anzutreten hatte. Dieser hatte in der Zwischenzeit etwas nachgelassen, und der Vorsprung der Hegauer betrug jetzt beruhigende sieben Verlustpunkte. Der FCR wusste, dass ihm auch schon mit einem Remis gedient war. Deshalb setzte er nicht alles auf eine Karte, und das Endergebnis war ein torloses Unentschieden. Anfangs Juni 2002 war es dann so weit: Nach dem 8:1-Kantersieg gegen Diessenhofen stand der Wiederaufstieg in die 3. Liga fest.

 

Den „Schlusspunkt“, nämlich das zweite Tor gegen Flurlingen, setzte Jürg Niederer mit einem Prachtschuss ins Lattenkreuz.. In der Endabrechnung fiel die Tordifferenz der Ramser auf: 54 erzielte Tore gegenüber nur 10 Verlusttreffern. Auf seine Leistung während der gesamten Saison durfte der Aufsteiger besonders stolz sein. Urs „Jupp“ Höhener hatte während seiner Trainertätigkeit beim Fanionteam bereits zwei Aufstiege in die 3. Liga realisiert.

 

 

 


 

 

  

  

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sn

  

  

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