Südländische Wochen Teil 2

Nach dem diskussionslosen Sieg vor Wochenfrist über Anadolu stand diesen Sonntag das Auswärtsspiel bei den Kroaten von NK Dinamo an. Nach neunzig Minuten resultierte dabei ein glückliches 3:3 Unentschieden, beanspruchte man doch das Eine oder Andere Mal sehr viel Glück um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn es waren keine fünf Minuten gespielt, da musste sich Torhüter Höhener schon ein erstes Mal geschlagen geben; Dalibor Bukovac, ehemaliger FCS-Junior stellte seine Klasse unter Beweis und konnte nach einem Durcheinander in der FCR-Defensive den Führungstreffer markieren (es war das 15. Tor des Stürmers in Meisterschaft und Cupwettbewerben in dieser Spielzeit). Wer nun auf eine Reaktion seitens der Ramser hoffte, wurde eines Besseren belehrt, waren es doch vor allem die Einheimischen, welche immer wieder gefährlich vor dem Gästetor auftauchten. Eine dieser Möglichkeiten wurde dann zum zweiten Tor verwertet; der Stürmer konnte von einer Unkonzentriertheit in der Ramser Hintermannschaft profitieren und Höhener in der weiten Ecke bezwingen. Jetzt war eine Reaktion seitens der Ramser gefragt, wollte man doch seinen Anhang, welcher trotz frostigen Temperaturen wieder zahlreich erschien, nicht enttäuschen. Es war irgendwie klar, dass man sich jetzt bewährten Tugenden wie Kampf und Kraft behelfen muss, um mindestens das Anschlusstor bis zum Seitenwechsel zu bewerkstelligen. Dies sollte uns dann auch gelingen, denn nach einem schön vorgetragenen Angriff über die rechte Seite war es Captain Marcel Gnädinger, welcher mit gütiger Mithilfe von Glücksgöttin Fortuna, den ersten Treffer erzielte. Doch es sollte noch besser kommen, denn Christian Signer (er meinte noch am Ball gewesen zu sein) konnte den gut getretenen Freistossball Gnädinger‘ zum Ausgleich verwerten. Danach war es Goalie Höhener zu verdanken, der mit einer mirakulösen Parade einen scharf getretenen Schuss von Bukovac parierte, dass es mit einem Unentschieden zur Halbzeit ging.
Nach dem Pausentee kam man etwas besser ins Spiel, konnte man Dinamo doch etwas in deren Hälfte drängen. Die Beringer blieben aber bei Kontern stets gefährlich. Einer dieser schnell vorgetragenen Gegenangriffe sollte uns dann wieder in Rückstand bringen, genau in einer Phase, als man den Gegner eigentlich im Griff hatte; erneut war es Bukovac, der der Hintermannschaft enteilen und die vielumjubelte Führung erzielen konnte. Ramsen konnte danach vor allem bei Standards für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Genau so fiel dann auch der Ausgleich; nach einem Corner konnte sich Marcel Gnädinger zum zweiten Mal am heutigen Tag in die Torschützenliste eintragen lassen, indem er einen Abpraller ins Tor würgte. Kurz vor Schluss war es dann der eingewechselte Philipp Hug, welcher einen Schritt zu spät kam um den Ball im verwaisten Tor unterzubringen. Dies wäre des Guten aber zu viel gewesen, denn die NK Dinamo beklagte auch Pech bei einigen Abschlüssen. So teilte man brüderlich die Punkte.

Mit diesem erkämpften Unentschieden grüsst man immerhin von der Sonnenseite der Tabelle. Am nächsten Sonntag gastiert dann der FC Schleitheim zum Spitzenspiel auf dem Härdli. Die technisch beschlagene Truppe aus dem hintersten Klettgau ist vor allem Offensiv eine Macht, in der Defensive aber verwundbar. Mal schauen ob der FCR wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren kann. Die Antwort gibt es am kommenden Sonntag, 10.00 Uhr auf dem Sportplatz Härdli. Anschliessend gibt es aus der neuen FCR-Küche das schon zum letzten Heimspiel der Vorrunde tradionelle Rehpfeffer. Die 1. Mannschaft freut sich wie immer auf treue Unterstützung!

NK Dinamo Schaffhausen 1 - FC Ramsen 1     3:3

Tore:
04.min 1:0 D. Bukovac
09.min 2:0 J. Marijanović
12.min 2:1 Marcel Gnädinger
40.min 2:2 Christian Signer
55.min 3:2 D.Bukavox
66.min 3:3 Marcel Gnädinger

Aufstellung: Claudio Höhener; Patrick Spaar, Andreas Gnädinger, Christian Signer, Nicolas Schneider; Renato Höhener (63.Philipp Hug) , Marcel Gnädinger, Lukas Wunderli, Benjamin Huber (31. Michel Neidhart); Jan Uehlinger (63 Sandro Gnädinger), Manuel Förderer

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