1:1 Unentschieden gegen Seuzach 4

 

An einem wunderschönen Herbstmorgen machten sich die Mannen aus Ramsen auf den Weg nach Seuzach um gegen deren 4. Mannschaft erneut Punkte für den finalen Spitzenkampf um die Winterkrone einzufahren.
Der FCR, wie schon in den Vorwochen stark dezimiert, bedankt sich hierbei bei der 2. Mannschaft für die ausgeliehenen Kräfte (Raphael Sätteli, Laurin Wäschle und Diego Schwertfeger), die an diesem Tag bitter nötig waren.

 

Die Partie startete mit gegenseitigen Abtasten, wobei die Mannen um Tobi Mülling zu Beginn mit angezogener Handbremse agierten. Im Gegensatz zu den letzten Wochenenden, wurde anstatt des gewohnten Pressing auf Ball halten fokussiert und obwohl es keinen direkten Zusammenhang haben könnte, so schien das Fanionteam zu diesem Zeitpunkt nicht auf Betriebstemperatur.
Seuzach zog so das Anfangsmomentum auf ihre Seite und eine Flanke, die dem Heim-Akteur glücklich über den Rist rutschte landete bereits in der 3. Minute im Kasten von Sascha Schneider.
Ramsen, 1:0 im Rückstand war kalt geduscht und nun wachgerüttelt. Ab sofort versuchten die Gäste das Spiel an sich zu ziehen und über die Aussen Druck aufzubauen. Tolle Aktionen führten zu guten bis hin zu ausgezeichneten Torchancen, wobei das Runde einfach nicht ins Eckige wollte.
Dieses eine Tor sollte auch der Höhepunkt dieser, aus Ramsener Sicht durchzogenen 1. Halbzeit sein.


Nach der Pausenansprache von Tobi Mülling waren die Blau-Gelben nun unter Zugzwang. Die Aufforderung war klar – Spiel drehen.
Wie schon in der zweiten Hälfte des ersten Durchganges wurde über die Flügel nach vorne gespielt. Top-Chancen entstanden, der letzte Pass bzw. die letzte Entscheidung verfehlte hingegen ihr Ziel. Der Ball rollte gut in den Reihen des FCR, Seuzach wusste sich aber zu verteidigen.
Es benötigte Zeit bis zur 70 Minute, bis Thomas Gnädinger den FCR von seinem Leiden erlöste.
Mit Marco Zwingenberger wurde eine tolle Aktion über Rechts ausgelöst und eine präzise Flanke auf den ersten Pfosten angesetzt. Thums stieg dort am Höchsten und nickte zum Ausgleich ein.
In Folge baute Ramsen noch mehr Druck auf, das Leder fand jedoch nicht die gewollte Zieldestination.
Nach 96 Minuten Hin und Her erlöste der Unparteiische die beiden Mannschaften schlussendlich von ihren Pflichten und beendete diese sonnige Herbstpartie beim Stand von 1:1.

 

Fazit:
Der FC Ramsen war an diesem Sonntagmorgen engagiert, kämpferisch jedoch fehlten die letzten paar Prozent um das Match vollständig zu kontrollieren. Die sehr positive Anzahl an Chancen konnte nicht genutzt werden und so lief man sehr lange seinem Können hinterher. Eine dadurch entstandene Punkteteilung scheint fair und auch 1 Pünktchen kann unterm Strich den Unterschied machen.
Es heisst nun für die letzten 3 Runden im Spitzenkampf um die Winterkrone wieder einen Zahn zuzulegen und die nötige Spritzigkeit an den Tag zu legen.
Nächste Woche Sonntag um 10.00 Uhr erwartet das Fanionteam auf dem Herdli die Mannen aus Schleitheim. In diesem Sinne: DER MYTHOS LEBT – DAS HERDLI BEBT

 

 

 


 

 

  

  

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