Die Luft wird dünn. Sehr dünn sogar.

 

Der FCR braucht nach dieser Runde ein Wunder für den Klassenerhalt. Einerseits da der FC Thayngen sein Auswärtsspiel gewinnen konnte und der FCR seines in Seuzach eben nicht. Es war, muss man ehrlich sagen, eine verdiente Niederlage für die Mannen von Tobi Mülling. In Punkto Einsatz, Laufbereitschaft und Wille war nichts zu bemängeln, aber fussballerisch waren die Gastgeber den Gästen aus dem Hegau überlegen. Doch es begann eigentlich gut für den FCR, denn nach einer Viertelstunden und einem Eigentor lag man in Führung. In der Folge drückten die Gastgeber die Gäste hinten rein, man konnte aber leidenschaftlich die Führung verteidigen. Man konnte schon sagen, dass die Führung in der ersten Hälfte nicht unbedingt verdient war, aber auch nicht gestohlen. Der FCR musste aber für die Defensivarbeit extrem viel Laufarbeit verrichten, was sich in der zweiten Hälfte rächen sollte.

 

Nach dem Tee spielte eigentlich nur noch der FC Seuzach. Über die Aussenbahnen machten sie mächtig Druck und brachten die Defensive das ein oder andere Mal richtig in Bedrängnis. Der FCR hatte in dieser Phase auch das Glück als ein Lattenschuss sowie Pfostenschuss zurück ins Feld sprangen. Das Ausgleichstor war dann aber der Kategorie unglücklich zuzuordnen. Ein eigentlich harmloser Ball wurde von Yves Bohle ins eigene Tor spediert. Trotzdem hatte der FCR auf diesen Rückschlag eine Antwort parat und konnte nach knapp einer Spielstunde mittels Foulelfmeter (Foul an Robin Garcia) durch Marcel Gnädinger wieder in Führung gehen. Die Gastgeber bliesen aber weiterhin voll auf Angriff und es war nun eine Frage der Zeit bis zum Ausgleichstreffer. Dieser kam spät mittels Kopfball und nur ein paar Zeigerumdrehungen später, ebenfalls nach einem Standard führten die Mannen vom Rolli mit 3 zu 2. Die letzte Treffer war schlussendlich nur noch Resultatkosmetik, da der FCR mit Mann und Maus in der Offensive war.

 

 

Fazit:

Eine verdiente Niederlage beim einzigen Auswärtsspiel in dieser Rückrunde. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nun schon fast uneinholbare 9 Punkte. Was bleibt? Rechnerisch ist noch alles möglich und solange muss alles daran gesetzt werden dieses Unterfangen Klassenerhalt noch zu realisieren. Was auch klar sein dürfte, dass in den nächsten zwei Ligaspielen (gegen Tössfeld und Thayngen) 6 Punkte quasi Pflicht sind. Somit gilt eine gute Trainingswoche als Pflicht, damit man optimistisch ins Heimspiel am kommenden Sonntag um 10.00 Uhr gegen den FC Tössfeld starten kann.

 

 

FC Seuzach 2  -  FC Ramsen 1    4:2 (0:1)

 

 

 

Bericht: Marcel Gnädinger

 

 

 

 

 


 

 

  

  

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