FC Ramsen 1 gewinnt das letzte Match der Hinrunde 7:1 gegen FC Diessenhofen 2

 

Mit Punktegleichheit und einigen Strafpunkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten FC Stammheim 1 ging es in der letzten Herbstpartie am heimischen Herdli gegen den FC Diessenhofen 2.

Die Mannen wurden bei regnerische Wetter und schwer bespielbare Terrain von den erfahrenen Oldies Marcel Gnädinger und Pascal Schwyn abermals tatkräftig unterstützt und auf entsprechendes Schuhwerk hingewiesen.

 

Ramsen begann das Spiel mit abgeklärten Bällen sowie Passstafetten in den eigenen Reihen. Es wurden sowohl die Aussen als auch das Zentrum gut bedient, sodass bereits in der 8. Minute das Erfolgsrezept für diesen Tag gefunden wurde.

Über Michel Neidhard und Kevin Brütsch ging das Spielgerät an Sebi Lettner, der von rechts Aussen in die Mitte Rechts auf Marco Zwingenberger durchsteckte. Dieser nutzte wiederrum seine Schnelligkeit aus, legte auf Höhe Penalty-Punkt zu Thomas Gnädinger quer und die Nummer 5 schob zum 1:0 ein.

Die nun Fahrt aufgenommene Partie bekam alsdann einen Hin & Her Charakter, wobei die Heimischen klar die Statistik auf ihrer Seite hatten und folglich einen Eckball zugesprochen bekamen.

Der Vorlagengeber Marco Zwingenberger haute die Pille von der Eckfahne an den zweiten Pfosten, wo Benjamin Huber goldrichtig stand und ohne Mühe das 2:0 machte.

Kurz darauf wurde, wiederum von rechts durch Marco Zwingenberger, unser Alt-Capitano Marcel Gnädinger auf Höhe Sechzehner in Szene gesetzt. Mit dem immer noch vorhandenen Killer-Instinkt und einer gewissen Abgebrühtheit netzte er zum 3:0 ein.

Ramsen, voller Euphorie und mit dem Gedanken bei der greifbaren Winterkronenfeier wurden nach diesem Treffer je überrascht, da sich die Diessenhofener noch nicht geschlagen gaben. Das daraus resultierende 1:3 liess die Mannen um Tobi Mülling nochmals wachrütteln und so wurde der Stand in die Pause gebracht.

Der notwendige Pausentee brachte die Ramsener wieder in die korrekte Spur und läutete die letzten 45 Minuten des Jahres 2019 ein.

 

Vor Kraft strotzend ging das Fanionteam ins Geschehen und dieses Mal durch links von Robin Garcia bedient kam der an diesem Tag starke Assistgeber Marco Zwingenberger ans Leder. Ohne Zwischengedanken konzentrierte er sich auf das Runde und brachte es im Eckigen der Gäste unter. Die Grün-Weissen nun nach der Pause geschockt schienen am feucht-windigen Sonntagmorgen wie eingefroren und mussten innert 2 Minuten den nächsten Treffer hinnehmen. Robin Garcia wollte sich nach dem Hattrick der vergangenen Woche in Stein am Rhein ebenfalls in die Liste der Torschützen eintragen und schlenzte durch eine saubere Einzelaktion die Kugel ins Gehäuse. Das Eis und die Gegenwehr waren somit gebrochen.

Ramsen konzentrierte sich nun auf Spielverwaltung und Tobi Mülling nahm seine sperrungsgefährdeten Akteure vom Platz, welche im ersten Match gegen Stammheim bestimmt benötigt werden.

Die darauf eingewechselten Offensivkräfte Marco Forster und Lars Wasem sollten anschliessend Selbstvertrauen und Joker-Qualitäten an den Tag legen.

Ersterer holte sich nach einem Ballverlust vorbildlich das Leder zurück und hielt 20 Meter vor der Diessenhofer Keeper einfach drauf. Einerseits überrascht und andererseits wunderschön getreten hatte der Torhüter keine Chance und musste das sechste Mal hinter sich greifen.

Den Schlusspunkt setzte an diesem Tag Lars Wasem, der einen an sich verübten Strafstoss selber trat und den Diessenhofer Schlussmann in die falsche Ecke springen liess - 7:1 Endstand.

 

Fazit:

Der FC Ramsen beendet eine starke Herbstsaison mit 8 Siegen, 1 Unentschieden und 1 Niederlage.

Die Mannen bewiesen im letzten Spiel sowie in der ganzen Hinrunde Moral, Kampfgeist und Entschlossenheit. Mit 7 verschiedenen Torgaranten gegen Diessenhofen zeigte man, dass beinahe Jeder erfolgreich das Spielgerät im gegnerischen Tor unterbringen kann.

Das Fanionteam lacht zufrieden von der Tabellenspitze und darf sich gerechtfertigt die Winterkrone aufsetzen.

In den Sportferien ist man nun dazu angehalten, sich zu regenerieren, die Fussballerakkus wieder aufzufüllen und mit vollem Kader die Rückrunde in Angriff zu nehmen.

Natürlich ist es, in Rücksprache mit dem Trainer, jedem erlaubt in der wunderschönen weissen Jahreszeit seine Grundausdauer anzukurbeln, denn nur so heisst es wieder

«DER MYTHOS LEBT – DAS HERDLI BEBT»

 

1:0 Thomas Gnädinger (08’)

2:0 Benjamin Huber (27’)

3:0 Marcel Gnädinger (35’)

3:1 (36’)

4:1 Marco Zwingenberger (51’)

5:1 Robin Garcia (53’)

6:1 Marco Forster (64’)

7:1 Lars Wasem (86’)

 

 

 


 

 

  

  

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